Über Nina Boos

Am Anfang war

… da ein leises Staunen über die Schönheit der Dinge — und der Wunsch, sie festzuhalten, zu bewahren und weiterzugeben.

Kunst als kreativer Impuls für Verantwortung

Meine Kunst möchte eine positive Veränderung anstoßen – nicht durch erhobenen Zeigefinger, sondern durch eine Verbindung aus Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und einem liebevollen Humor.
Ich glaube, dass Verantwortung für kommende Generationen dort beginnt, wo wir wieder bewusst wahrnehmen: unsere Umgebung, unsere Entscheidungen, unsere Wirkung.

Hoffnung mit Humor 

Meine Bilder laden dazu ein, diese Haltung leicht und zugänglich zu erleben – mit Hoffnung, Wärme und „guter Laune“, die nicht oberflächlich ist, sondern trägt.

Kunst hat die Kraft, Herzen zu öffnen. Mit jedem Pinsel- und Kreidestrich, mit jeder Farbwahl setze ich Impulse, die über das Bild hinausreichen: als Erinnerung, dass Kreativität ein Werkzeug für Veränderung sein kann. Meine Arbeiten schaffen Räume, in denen man sich nicht schuldig fühlen muss, um nachzudenken – sondern in denen man Lust bekommt, bewusster zu leben.

Achtsamkeit wird dabei nicht als Verzicht erzählt, sondern als Gewinn: mehr Klarheit, mehr Wertschätzung, mehr Verbindung.

Viele meiner Ideen entstehen aus dem Unterbewusstsein – oft in Momenten der Entspannung, wenn der Kopf nicht drängt und Bilder von selbst auftauchen. Diese „Aha“-Momente sind mein Startpunkt. Aus ihnen entwickeln sich Motive, die gesellschaftliche Themen spiegeln, ohne zu verhärten. Mir ist wichtig, dass Humor Platz hat: Er nimmt Druck heraus, öffnet Perspektiven und hilft, auch schwierige Fragen mit Menschlichkeit zu betrachten.

Das Malen und Zeichnen gibt mir Ruhe und schenkt mir das Gefühl, etwas Bleibendes zu schaffen. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass meine Werke andere dazu ermutigen, die eigene Kreativität zu entdecken – als Zugang zu Zuversicht und als Möglichkeit, mit der Welt respektvoller umzugehen. Wenn ein Bild ein Lächeln auslöst und gleichzeitig den Gedanken hinterlässt: „Ich kann etwas beitragen“, dann hat es genau das erreicht, was ich mit meiner Kunst suche.

Nina Boos und die Kunst der guten Laune

Nina Boos, gebürtige Kamp-Lintforterin, wuchs in einem kreativen Elternhaus auf. Ihr Vater Hans Boos, ein bekannter Cartoonist, prägte mit Humor und Zeichentalent die Familie – gemeinsam mit ihren fünf Schwestern entdeckte Nina früh das Zeichnen als natürliche Ausdrucksform.

Nina absolvierte eine Ausbildung zur Schauwerbe-gestalterin und begann 1978 ihre Ausbildung zur Grafikerin. Gestaltung blieb ihr roter Faden – doch erst 2005 kam der entscheidende Wendepunkt: Sie wollte „einen Fußabdruck hinterlassen“ und begann intensiver zu malen.

Aus ersten fotorealistischen Arbeiten entwickelte sich fast nebenbei eine neue Bildsprache: Figuren und Szenen aus dem Alltag, humorvoll, klar, mit Augenzwinkern. Anfangs hielt sie diesen Stil für „nicht öffentlich“, doch die positive Resonanz bestärkte sie – und sie blieb ihm treu. So entstand ihre unverwechselbare „Nina Boos Kunst”.

Ihre Werke arbeiten mit klaren Linien, glatten Farbflächen und Pastelltönen, meist in Acryl und Öl auf Leinwand oder Pastellkreide auf Papier. Die Bilder wirken ruhig und präzise – und erzählen Geschichten, die zum Lächeln bringen, aber auch Fragen an unsere Gewohnheiten, Verantwortung und das Miteinander stellen.

Nina Boos hat inzwischen rund 450 Werke in Deutschland, Europa und weltweit verkauft, war in Galerien u. a. in Oldenburg, Worpswede und Berlin zu sehen und wird von Sammlern und Kunstkennern aufmerksam verfolgt. Sie lebt und arbeitet heute in Oldenburg, Niedersachsen.


 „Um zu zeichnen, müssen Sie die Augen schließen und singen.“ Picasso